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Badminton |
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Badminton ist ein Rückschlagspiel,
das mit einem kleinen Federball (Shuttlecock) und jeweils einem
Badmintonschläger pro Person gespielt wird. Dabei versuchen
die Spieler, den Ball so über ein Netz zu schlagen, dass die
Gegenseite ihn nicht den Regeln entsprechend zurückschlagen
kann.
Es kann sowohl von zwei Spielern (Einzel) als auch von vier Spielern
(Doppel oder Mixed) gespielt werden. Es wird in der Halle ausgetragen
und erfordert wegen der Schnelligkeit und der großen Laufintensität
eine hohe körperliche Fitness. Weltweit wird Badminton in 156
Nationen von über 14 Millionen Spielern wettkampfmäßig
betrieben.
Der Begriff Badminton wird oft fälschlicherweise mit dem Freizeitspiel
Federball gleichgesetzt, das im Gegensatz zu Badminton möglichst
lange Ballwechsel zum Ziel hat, während Badminton ein Wettkampfsport
ist und nach festen Regeln gespielt wird.
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Badminton hat gewisse Ähnlichkeit
mit Tennis, unterscheidet sich davon jedoch in grundlegenden, spieltechnischen
und taktischen Aspekten. Das Badmintonspielfeld ist im Gegensatz
zum Tennisfeld vergleichsweise klein. Ein Badmintonschläger
ist wesentlich leichter als ein Tennisschläger. Der Spielball
(Federball) darf den Boden nicht berühren. Er ist mit einem
Federkranz bestückt, wodurch er seine besonderen Flugeigenschaften
erhält.
Badminton stellt hohe Ansprüche an Reflexe, Grundschnelligkeit
und Kondition und erfordert weiterhin für ein gutes Spiel Konzentrationsfähigkeit,
Spielwitz und taktisches Geschick. Lange Ballwechsel und eine Spieldauer
ohne echte Pausen fordern eine gut entwickelte Ausdauer. Die Tatsache,
dass durch den leichten Schläger Änderungen in der Schlagrichtung
ohne deutliche Ausholbewegungen zu erreichen sind, macht Badminton
zu einem extrem raffinierten und täuschungsreichen Spiel. Dem
schnellen Angriffsspiel ist nur durch gute Reflexe und sehr bewegliche
Laufarbeit zu begegnen. Der Wechsel zwischen hart geschlagenen Angriffsbällen,
angetäuschten Finten sowie präzisem, gefühlvollem
Spiel am Netz ist es, was die Faszination von Badminton ausmacht.
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Seit dem 6. Mai 2006 bei internationalen
Turnieren und ab August 2006 wird überall eine neue Zählweise
– die so genannte Rally-Point-Methode – eingeführt.
Bei dieser Regel kann jede Partei unabhängig vom Aufschlag einen
Punkt erzielen. Es werden nun zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte
gespielt.
Als Fehler gilt es unter anderem, wenn der Ball das Netz nicht überfliegt
oder Boden/Wand außerhalb des Spielfeldes und in den meisten
Fällen auch die Decke (Ausnahmen sind Sonderregelungen bei Hallen,
die aufgrund ihrer Höhe nicht uneingeschränkt bespielbar
sind) berührt, oder wenn Spieler bzw. Schläger das Netz
berühren. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rückschlagspielen
wird bei Badminton auch dann weitergespielt, wenn der Ball beim Aufschlag
das Netz berührt, solange er danach seinen Weg weiter in das
Aufschlagfeld des Gegners fortsetzt. |
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Wenn ihr noch was
über die Entstehung und Entwicklung von Badminton wissen wollt,
dann klick
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