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Am 12. März 2010
fanden die SOEM der u22 in Backnang statt. Von uns war nur Christin
Lesch am Start. Im Mix spielte ich mit Tobias Axmann von Robur Zittau.
Leider hatten wir kein großes Losglück und mussten unser
erstes und einziges Spiel gegen die späteren Meister Oliwa/Wadenka
bestreiten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, was nicht zuletzt
daran lag, dass ich einen Linkshänder an meiner Seite hatte,
fanden wir im zweiten Satz endlich ins Spiel. Leider mussten wir
uns am Ende trotzdem in der Verlängerung geschlagen geben.
Das Spiel ging mit 21:12 und 22:20 an die Gegner.
Im Dameneinzel hatte ich mir die meisten Chancen ausgerechnet.
Mein erstes Spiel bestritt ich gegen Sophia Weisensee. Dies war
nicht sehr schwer und ich konnte als klare Siegerin das Spielfeld
verlassen. Im Viertelfinale traf ich auf Nathalie Grittner, die
zuvor Svenja Wenzig sehr knapp schlug. Den ersten Satz konnte ich
ohne größere Probleme für mich entscheiden, doch
im zweiten Satz sah es anders aus. Ich stand auf der schlechten
Seite und kam irgendwie nie rechtzeitig an den Ball. Der Satz ging
mit 21:16 verloren. Ein Entscheidungssatz musste her. Wieder auf
der guten Seite, klappte alles bestens. Ich wechselte bei 11:7.
Leider konnte ich die Tipps von Thomas diesmal nicht umsetzen. Drei
leichte taktische Fehler kosteten mir bei 19:18 das Spiel. Wenn
man mal betrachtet, dass die Halbfinalgegnerin womöglich schwächer
gewesen wäre, kann man sich vorstellen, wie sehr ich mich geärgert
habe.
Nichts desto trotz, es war nicht zu ändern und ich musste
mich aufs Doppel konzentrieren. Hier ging ich mit Julia Engelhardt
von Robur Zittau an den Start. Unser erstes Spiel gegen Gierke/Weisensee
bereitete uns keine Probleme. Wir gewannen klar und deutlich in
2 Sätzen.
Im Halbfinale trafen wir auf Schäfer/Burkhardt. Auch dieses
Spiel konnten wir in 2 Sätzen (21:9 und 21:18) gewinnen und
zogen ins Finale ein. In einem rein-sächsischem Damendoppelfinale
gegen Wenzig/Baumgärtner mobilisierten wir noch einmal unsere
letzten Kräfte. Den ersten Satz konnten wir recht deutlich
für uns entscheiden. Leider war das im zweiten Satz nicht der
Fall, sodass es einen Entscheidungssatz gab. Wir starteten super
und lagen sofort mit 6:0 vorn. Beim Stand von 13:5 für uns
musste Lisa leider kapitulieren. Ein heftiger Wadenkrampf zwang
unsere Gegner zur Aufgabe. Somit gingen wir als Südostdeutsche
Meister im Doppel vom Feld und konnten um 21 Uhr die Heimreise antreten.
Gegen halb 3 nachts waren wir dann endlich zu Hause.
Danke an Thomas, der mich gefahren und gecoacht hat.
Christin Lesch
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